Auch in diesem Jahr durfte sich die Peiner Tafel über eine besondere Unterstützung freuen: Zum wiederholten Mal überreichte der Soroptimist Club Peine zahlreiche sogenannte „umgekehrte Adventskalender“ an die Einrichtung. Die Spende sorgte für große Freude – sowohl beim ehrenamtlichen Helferteam als auch bei den Kundinnen und Kunden der Tafel.
Die Idee des umgekehrten Adventskalenders stammt ursprünglich aus einem Aufruf der Straßenhilfe Wien. Statt in der Adventszeit täglich eine Kleinigkeit zu erhalten, wird vom 1. bis 24. Dezember jeden Tag ein haltbares Lebensmittel in einer Kiste oder Tasche gesammelt. Diese Form der solidarischen Unterstützung hat sich auch in Peine bewährt und wird vom Soroptimist Club seit mehreren Jahren mit großem Engagement umgesetzt.
„Die Begeisterung im Club war auch in dieser Adventszeit wieder sehr groß – alle Clubschwestern haben sich beteiligt“, berichtet die amtierende Clubpräsidentin Anja Spiegel bei der Übergabe. „Dass die Spenden an die Peiner Tafel gehen, war für uns selbstverständlich. Hier leisten viele Ehrenamtliche eine beeindruckende Arbeit, um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen.“ Insgesamt kamen in diesem Jahr erneut mehrere hundert haltbare Lebensmittel zusammen.
Die Freude auf Seiten der Peiner Tafel war entsprechend groß. „Haltbare Lebensmittel sind für uns besonders wichtig“, erklärt die Leiterin der Peiner Tafel, Frau Kegel. „Von den Geschäften erhalten wir vor allem Frischwaren wie Obst, Gemüse, Backwaren oder Milchprodukte. Da wir wöchentlich mehrere hundert Kundinnen und Kunden versorgen, sind solche Spenden eine wertvolle Ergänzung und eine große Hilfe.“
Gerade in herausfordernden Zeiten setzt der umgekehrte Adventskalender ein starkes Zeichen für Mitmenschlichkeit und Solidarität – und ist für alle Beteiligten eine gelungene Überraschung zum Jahresbeginn.